Wie würde eine Welt ohne Kindesunterhalt aussehen?
Eine Welt, in der Eltern nicht gegeneinander kämpfen müssen.
Eine Welt, in der Kinder nicht der Streitgrund sind, sondern der Mittelpunkt.
Eine Welt, in der die Gesellschaft erkennt, dass jedes Kind ein Gewinn ist – für alle.
Viele Menschen können sich das heute kaum vorstellen.
Nicht, weil es nicht funktionieren würde.
Sondern weil wir uns über Jahrzehnte an ein System gewöhnt haben, das Konflikte produziert – nicht Lösungen.
Wir möchten Sie einladen, diesen Gedanken neu zu denken.
Lassen Sie uns gemeinsam fragen:
Warum eigentlich nicht?
Warum wir diese Petition starten
Wir leben in einem Land, in dem es völlig selbstverständlich ist, dass:
- ein Elternteil seine Kinder betreut
- ein anderer Elternteil seine Kinder betreut
- doch nur einer davon zahlen muss – selbst dann, wenn beide gleichermaßen erziehen
Das ist weder gerecht noch logisch.
Denn: Jeder betreuende Elternteil ist in dieser Zeit alleinerziehend.
Selbst wer „nur“ am Wochenende, an einzelnen Tagen oder phasenweise betreut, trägt in diesem Zeitraum:
- Verantwortung
- Kosten
- Organisation
- Zeit
- emotionale Belastung
Warum sollte ein solcher Elternteil zusätzlich auch noch Unterhalt zahlen,
obwohl das Kind später für beide Eltern:
- Steuern erwirtschaftet
- Rentenbeiträge zahlt
- die Pflegeversicherung stabilisiert
- und am Ende sogar Pflege übernimmt?
Ein Kind trägt die Gesellschaft.
Ein Kind trägt beide Eltern.
Und deshalb ist es nur rational, nur fair und nur menschlich,
wenn die Gesellschaft auch beide Eltern unterstützt – nicht nur einen.
Die Win-Win-Win-Logik
Wir gehen davon aus – und die Zahlen sprechen dafür –
dass der Wegfall des Unterhalts nicht nur keinen Schaden verursacht,
sondern einen dreifachen Gewinn bringt:
Win 1: Für Eltern
Endlich frei zu arbeiten, ohne Angst vor Unterhaltsforderungen.
Endlich frei zu kooperieren, weil es nichts mehr zu holen oder zu verlieren gibt.
Endlich Klarheit statt Streit.
Win 2: Für Kinder
Weniger Konflikte.
Mehr Kontakt zu beiden Eltern.
Bessere Entwicklung durch doppelte Bezugspersonen.
(Seelische Gesundheit wird in Studien als DER entscheidende Faktor der Kindesentwicklung bestätigt.)
Win 3: Für die Gesellschaft
Mehr Steuereinnahmen.
Weniger Bürgergeld.
Weniger Krankheitskosten.
Weniger Bürokratie.
Mehr Erwerbstätigkeit.
Mehr Familienfrieden.
Das heutige System belohnt Streit und bestraft Kooperation.
Ein neues System könnte das Gegenteil tun.
Fakten, die kaum jemand kennt – aber jeder kennen sollte
90 % der unterhaltspflichtigen Mütter und 70 % der unterhaltspflichtigen Väter zahlen nicht oder nicht vollständig.
Das ist kein moralisches Problem.
Das ist ein Systemfehler.
Warum?
Weil viele Menschen sich nur durch Bürgergeld, Arbeitslosigkeit oder formale Armut vom Unterhalt retten können.
Weil Arbeit sich nicht lohnt, wenn das Einkommen direkt abgegriffen wird.
Weil Verfahren, Gerichtskosten, Anwälte und Gutachten viele Familien zerstören.
Wenn auch nur ein Teil dieser Menschen wieder regulär arbeitet,
entstünde ein wirtschaftliches Potenzial, das man nur als neues Wirtschaftswunder bezeichnen kann.
Vorteile für unterhaltspflichtige Eltern
- Sie können endlich wieder frei entscheiden, wie sie ihr Geld verwenden.
- Sie müssen nicht mehr absichtlich arm bleiben, um Unterhaltsforderungen zu entkommen.
- Sie zahlen wieder Steuern & Sozialabgaben – statt Bürgergeld beziehen zu müssen.
- Sie werden endlich wieder Teil der Wertschöpfungskette.
Vorteile für nicht unterhaltspflichtige Eltern
- Weniger Verfahren, weniger Angst, weniger Kosten.
- Kein finanzieller Druck, den anderen Elternteil „kleinzuhalten“.
- Mehr Unterstützung durch den zweiten Elternteil – weil Unterhalts-Kampf entfällt.
- Weniger Fälle von Eltern-Kind-Entfremdung (die heute oft über Unterhalt finanziell belohnt wird).
- Bürgergeldbezug sinkt, weil die Angst vor Gerichtsverfahren wegfällt.
Vorteile für die Gesellschaft
- Massive Einsparungen bei Familiengerichten, Jugendämtern und Begutachtungen.
- Weniger Krankheitsfälle durch Streit, stressbedingte Ausfälle und psychische Belastungen.
- Eltern können arbeiten statt zu kämpfen – das stärkt Wirtschaft und Sozialsysteme.
- Die Sozialkassen werden entlastet, die Steuereinnahmen steigen.
Und selbst im absolut unwahrscheinlichen Fall,
dass das Kindergeld nicht erhöht werden könnte,
würde die Familie immer noch gewinnen,
weil das Geld in der Familie bleibt –
statt über Umwege im Sozialstaat zu verschwinden.
Was wir fordern: Die große Rechnung
Unsere Petition richtet sich an die Bundesregierung mit einem klaren Auftrag:
Der Staat soll wissenschaftlich und transparent berechnen:
Wie viel könnte das Kindergeld erhöht werden,
wenn der komplette Kindesunterhalt wegfällt?
Diese Studie muss folgende Faktoren berücksichtigen:
- Steuerausfälle durch erzwungene Nichterwerbstätigkeit
- Mehrausgaben für Bürgergeld
- Verfahrenskosten für Jugendamt, Gericht, Gutachter, Anwälte
- Krankheitskosten durch Familienkonflikte
- Stress, Burnout, Depressionen
- ökonomische Effekte von Eltern-Kind-Entfremdung
- Einsparungen durch Wegfall der Unterhaltsbürokratie
- Mehreinnahmen durch wieder arbeitende Eltern
- volkswirtschaftliche Stabilisierung durch zwei aktive Elternteile
Wir möchten diesen Prozess begleiten,
damit die Messung valide, transparent und frei von Lobbyeinflüssen ist.
Wir brauchen Mut und Menschen wie Sie
Wir möchten diese Petition professionell vorbereiten,
um 50.000 Unterschriften innerhalb von vier Wochen zu erreichen –
die Schwelle, ab der der Bundestag uns anhören muss.
Wenn Sie Kraft, Wissen oder Motivation haben,
melden Sie sich gern bei uns.
Gemeinsam können wir Familien stärken.
Gemeinsam können wir das System verändern.
Gemeinsam können wir Kindern eine friedliche Zukunft schenken.
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